Warum ich SOFT DISSOLVING entwickelt habe
Mein eigener Weg zurück zu mir selbst
Marie Christine Prosch
8/27/20268 min read


Es gibt Geschichten, die wir erst im Rückblick verstehen. Menschen, die in unser Leben kommen und uns etwas zeigen. Beziehungen, die uns an unsere Grenzen bringen. Erfahrungen, die uns brechen – und uns gleichzeitig dazu bringen, tiefer zu fragen: Wer bin ich eigentlich wirklich? Und manchmal führt genau diese Frage zurück zu einem selbst.
Soft Dissolving ist nicht aus einem Businessplan entstanden. Nicht aus der Idee, ein weiteres Programm für Frauen zu entwickeln. Es ist aus meinem eigenen Leben entstanden. Aus meinen Beziehungen. Aus meinen Wunden. Aus meinem Weg zurück in meine Weiblichkeit. Aus meiner Spiritualität. Aus meiner Arbeit mit Frauen. Und aus dem tiefen Gefühl, dass wir Frauen heute etwas anderes brauchen als noch mehr Druck, Selbstoptimierung und das Gefühl, an uns arbeiten zu müssen. Soft Dissolving ist aus meinem Leben heraus entstanden.
Eine Reise, die lange vor Soft Dissolving begann
Ich war schon immer eine sehr emotionale Frau. Leidenschaftlich. Lebensfroh. Intensiv. Mit einem großen Herzen. Ich liebe tief. Und wenn ich liebe, dann möchte ich auch, dass es dem Menschen an meiner Seite gut geht. Ich war sehr darauf bedacht, meinen Partner glücklich zu machen, seine Bedürfnisse wahrzunehmen, für ihn da zu sein und die Beziehung zusammenzuhalten.
Und trotzdem hatte ich immer wieder Beziehungen, in denen ich mich mit genau dem, was mich ausmacht, nicht wirklich angenommen fühlte. Der eine ging fremd. Der andere wurde gewalttätig. Ein anderer konnte seine Gefühle nicht zulassen. Und bei mehreren Männern spielte Alkohol eine Rolle.
Heute sehe ich vieles davon mit anderen Augen. Damals habe ich mich vor allem gefragt: Warum passiert mir das immer wieder? Warum finde ich nicht einfach einen Mann, bei dem ich ankommen kann? Warum scheint es immer wieder so schwer zu sein? Warum reicht meine Liebe nicht? Warum kann ich nicht einfach eine Beziehung haben, in der ich mich sicher, geliebt und angenommen fühle?
Irgendwann begegnete ich einem Menschen, bei dem ich tatsächlich dachte: Jetzt. Jetzt könnte es anders sein. Hier könnte ich ankommen. Wir heirateten. Wir bekamen eine Tochter. Und von außen betrachtet hätte man vielleicht sagen können: Jetzt ist doch alles gut.
Aber tatsächlich begann hier meine Reise in mein Innerstes erst richtig. Denn manchmal führt uns eine Beziehung nicht deshalb in die Tiefe, weil alles leicht ist, sondern weil sie uns genau die Spiegel vorhält, denen wir bisher ausgewichen sind.
Diesen Satz hört man in der spirituellen Welt sehr häufig: „Der Partner ist der beste Spiegel.“ Und ich habe irgendwann verstanden, was darin für mich lag. Unser Partner kann uns Seiten zeigen, die wir alleine vielleicht gar nicht erkennen würden: unsere Ängste, unsere Erwartungen, unsere Verletzungen, unsere Schutzmechanismen, unsere Bedürfnisse und unsere Grenzen, aber auch unsere ungelebten Anteile.
Und manchmal zeigt uns eine Beziehung nicht nur, was wir heilen dürfen. Sie zeigt uns auch, wo wir uns selbst noch nicht vollständig leben.
Als ich begann, mich selbst wirklich anzuschauen
Ein wichtiger Teil meiner persönlichen Reise begann, als ich den Ayurveda für mich entdeckte. Damals hatte ich mit hormonellen Themen zu kämpfen und meine Periode und mein Eisprung blieben lange aus. Mein Kinderwunsch erfüllte sich nicht.
Ich begann, meinen Körper anders zu betrachten. Nicht als etwas, das einfach funktionieren muss, sondern als etwas, das mit mir kommuniziert. Ich beschäftigte mich immer intensiver mit Ayurveda, mit meinem Körper, meiner Energie und den Zusammenhängen zwischen meinem inneren Erleben und meinem äußeren Leben. Und je tiefer ich ging, desto mehr öffnete sich für mich eine Tür zu meiner Spiritualität.
Ich machte verschiedene Ausbildungen. Ich lernte. Ich forschte. Ich probierte aus. Und vor allem: Ich begann, mich selbst wirklich anzuschauen.
Es waren nicht nur die Themen meiner Partnerschaft. Immer wieder begegneten mir Dinge aus meiner Kindheit. Alte Überzeugungen. Alte Verletzungen. Alte Schutzmechanismen. Muster, von denen ich lange dachte, sie wären einfach „ich“.
Ich begann zu verstehen, warum ich bestimmte Situationen so stark erlebte, warum ich mich manchmal zurücknahm, warum ich so viel Verantwortung übernahm, warum ich so viel geben konnte und warum es mir gleichzeitig schwerfallen konnte, selbst zu empfangen. Und warum ich mich in Beziehungen manchmal stärker um das Wohlergehen des anderen kümmerte als um mein eigenes.
Ich arbeitete viel für mich auf. Nicht alles auf einmal. Nicht geradlinig. Aber Schritt für Schritt. Und mit jeder Schicht, die sich löste, wurde mir etwas klarer: Heilung bedeutet nicht, eine andere Frau zu werden. Sie bedeutet, immer mehr die Frau zu werden, die bereits in dir ist.
Ein Thema wurde für mich dabei besonders wichtig: meine Weiblichkeit. Ich stellte bereits vor meiner Schwangerschaft fest, dass die energetischen Rollen in unserer Beziehung für mich nicht stimmig waren. Ich hatte sehr viel Verantwortung übernommen. Ich funktionierte. Ich hielt. Ich organisierte. Ich kümmerte mich. Und irgendwann spürte ich: Ich bin nicht mehr in meiner weiblichen Essenz.
Ich musste zunächst wieder lernen, mich selbst zu fühlen, zu empfangen, mich fallen zu lassen, Vertrauen zu entwickeln und nicht alles kontrollieren zu müssen. Nicht ständig diejenige zu sein, die alles trägt. Und dabei machte ich eine Erfahrung, die später zu einem wichtigen Bestandteil von Soft Dissolving werden sollte: Frauen brauchen nicht immer dasselbe wie Männer, um sich sicher und reguliert zu fühlen.
Für mich bedeutet Weiblichkeit heute nicht, einem bestimmten Bild entsprechen zu müssen. Nicht „perfekt feminin“ auszusehen. Nicht still zu sein. Nicht schwach zu sein. Und auch nicht, sich einem Mann unterzuordnen. Meine Weiblichkeit bedeutet vielmehr: mit mir verbunden zu sein. Meine Bedürfnisse zu spüren. Meinen Körper wahrzunehmen. Empfangen zu können. Grenzen zu setzen. Meine Intuition ernst zu nehmen. Mich sicher genug zu fühlen, um weich sein zu können. Und gleichzeitig kraftvoll für mich einzustehen.
Ich begann immer tiefer zu verstehen, wie sehr unser innerer Zustand beeinflusst, wie wir Beziehungen führen, Entscheidungen treffen und unser Leben gestalten. Und dieses Wissen floss immer stärker in meine Arbeit ein.
Je mehr ich mich selbst fand, desto deutlicher wurde, was nicht mehr passte
Das war vielleicht eine der schwierigsten Erkenntnisse meiner Geschichte. Je tiefer ich ging, desto mehr veränderte ich mich. Ich begann, Fragen zu stellen. Ich wollte verstehen. Ich wollte Muster erkennen. Ich wollte nicht mehr nur funktionieren. Ich wollte wirklich hinschauen.
Doch mein Partner wollte diesen Weg nicht in gleicher Weise gehen. Er wollte nicht tiefer schauen. Nicht verstehen. Nicht die Themen, die uns schon seit Jahren begleiteten, wirklich verändern.
Und irgendwann wurde immer deutlicher: Liebe allein reicht nicht immer aus, wenn zwei Menschen nicht bereit sind, gemeinsam hinzuschauen.
Nach zehn Jahren Beziehung trennten wir uns. Und plötzlich stand ich wieder an einem Punkt, den ich bereits aus früheren Beziehungen kannte. Nur diesmal war alles anders. Denn diesmal war ich nicht mehr dieselbe Frau.
Und ausgerechnet in dieser Trennungsphase wurde die Idee für Soft Dissolving immer klarer.
Nicht als theoretisches Konzept, sondern aus einem tiefen inneren Wissen heraus. Aus meinen eigenen Erfahrungen. Aus dem, was ich in meinen Ausbildungen gelernt hatte. Aus meiner Spiritualität. Aus Ayurveda. Aus Chakrenarbeit. Aus Atemarbeit. Aus meiner Arbeit mit dem Unterbewusstsein. Aus meinen Erfahrungen mit inneren Reisen und energetischer Arbeit.
Und vor allem: aus den Frauen, die ich bereits begleiten durfte.
Ich begann immer deutlicher zu spüren, welche Themen Frauen heute wirklich beschäftigen. Wie viele Frauen nach außen unglaublich stark wirken und innerlich müde sind. Wie viele gelernt haben, alles alleine zu schaffen. Wie viele sich anpassen. Wie viele Angst vor Nähe haben und sich gleichzeitig nichts mehr wünschen als eine tiefe Verbindung. Wie viele nach einer Trennung nicht nur einen Menschen verlieren – sondern plötzlich mit all den eigenen Themen konfrontiert werden, die in dieser Beziehung sichtbar geworden sind.
Und wie viele längst wissen, dass etwas verändert werden muss. Aber nicht wissen, wie sie wirklich dort hinkommen.
Genau daraus wurde Soft Dissolving
Ich wollte keinen weiteren Raum schaffen, in dem Frauen das Gefühl bekommen: „Ich bin noch nicht gut genug. Ich muss noch mehr an mir arbeiten.“ Ich wollte etwas anderes. Einen Raum, in dem eine Frau sagen darf: „Ich darf hier sein, wie ich bin.“
Einen Raum, in dem sie nicht gegen ihre Muster kämpfen muss, sondern sie verstehen darf. Einen Raum, in dem sie nicht alles auf einmal lösen muss, sondern Schicht für Schicht. Einen Raum, in dem ihre Weiblichkeit nicht nur besprochen wird, sondern erfahren werden darf. Und einen Raum, in dem Veränderung nicht mit Härte gleichgesetzt wird.
Der Name beschreibt für mich genau das, was ich mir für Frauen wünsche.
Soft. Weil du dich nicht mit Gewalt verändern musst. Weil Heilung Raum braucht. Weil du nicht gegen dich arbeiten musst. Und weil Sanftheit unglaublich kraftvoll sein kann.
Dissolving. Weil wir beginnen, das aufzulösen, was dich bisher festgehalten hat: alte Programme, destruktive Muster, Ängste, Anpassung, Glaubenskonstrukte, Schutzmechanismen, emotionale Bindungen und all die Geschichten über dich selbst, die vielleicht einmal notwendig waren – aber heute nicht mehr zu der Frau passen, die du geworden bist.
Deshalb gehen wir bei Soft Dissolving durch zwölf innere Räume.
Wir beginnen bei der Sicherheit, denn wie sollst du loslassen, wenn ein Teil von dir glaubt, festhalten zu müssen, um sicher zu sein? Wir bauen dein Fundament, wenden uns deiner weiblichen Essenz zu, stärken deinen Stand als Frau, betrachten deine innere Führung, schauen auf Wert und Fülle, öffnen den Raum für dein Herz, betrachten Beziehungen und Bindungen, befreien deine Stimme und Wahrheit, stärken deine Intuition und eigene Weisheit, schauen auf deine Gedanken und Glaubenskonstrukte und führen am Ende alles wieder zusammen in der letzten Session der Integration.
Denn Veränderung ist nicht nur das Lösen alter Muster. Es geht auch darum, das Neue wirklich in dein Leben zu integrieren.
Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte mit. Ihre eigenen Erfahrungen. Ihre eigenen Schutzmechanismen. Ihre eigenen Beziehungen. Ihre eigenen Wünsche. Deshalb erhält jede Teilnehmerin zusätzlich eine persönliche Chakra-Auswertung und eine individuelle innere Reise mit mir. Wir arbeiten dort, wo sich für sie etwas zeigt. Mit dem Unterbewusstsein. Mit inneren Bildern und Ressourcen. Mit dem Körper. Mit ihrer Energie. Mit ihrer Geschichte.
Und immer mit dem Gedanken: Du musst nichts erzwingen.
Was ich heute weiß
Ich weiß heute, dass wir Frauen nicht noch mehr Druck brauchen. Nicht noch mehr: „Du musst loslassen.“ „Du musst positiv denken.“ „Du musst stärker werden.“ „Du musst endlich Grenzen setzen.“
Manchmal wissen wir all das längst. Aber unser Inneres ist noch nicht dort. Und genau deshalb dürfen wir tiefer gehen. Sanfter. Ehrlicher. Bewusster.
Ich glaube nicht daran, dass wir unsere Vergangenheit auslöschen müssen. Ich glaube auch nicht, dass jede Wunde einfach verschwindet. Aber ich glaube daran, dass wir lernen können, anders mit dem umzugehen, was uns geprägt hat. Und dass wir dadurch wieder mehr Freiheit bekommen.
Ich habe lange versucht, Liebe im Außen zu finden. Ich habe Beziehungen erlebt, in denen ich nicht so angenommen wurde, wie ich wirklich bin. Ich habe gegeben. Ich habe gehalten. Ich habe funktioniert. Ich habe mich selbst hinterfragt. Ich habe mich entwickelt. Ich habe geheilt. Ich habe losgelassen.
Und ich habe irgendwann verstanden:
Der Weg zurück zu mir beginnt nicht damit, dass jemand anderes mich endlich richtig liebt. Er beginnt damit, dass ich selbst aufhöre, mich zu verlassen.
Und genau diesen Raum möchte ich heute für andere Frauen halten.
Für die Frau nach einer Trennung. Für die Frau an einem Wendepunkt. Für die Frau, die spürt, dass ihr bisheriges Leben nicht mehr zu ihr passt. Für die Frau, die immer stark war. Für die Frau, die alles alleine trägt. Für die Frau, die sich nach Nähe sehnt und gleichzeitig Angst davor hat. Für die Frau, die sich selbst irgendwo zwischen all ihren Rollen verloren hat.
Für die Frau, die tief in sich weiß: Da ist noch mehr.
Mehr Leben. Mehr Liebe. Mehr Freiheit. Mehr Weiblichkeit. Mehr Wahrheit. Mehr von mir.
Soft Dissolving ist meine Einladung an dich, nicht noch jemand anderes werden zu müssen, sondern Schicht für Schicht das loszulassen, was dich davon abhält, du selbst zu sein.
Nicht laut. Nicht radikal. Nicht mit Druck. Sondern sanft. Und trotzdem kraftvoll.
Denn manchmal beginnt ein neues Leben nicht damit, dass wir etwas im Außen verändern. Sondern damit, dass wir im Inneren wieder nach Hause kommen.
Zu uns selbst.
Wenn du spürst, dass du nicht länger nur funktionieren, festhalten oder dich anpassen möchtest, sondern wirklich beginnen willst, dich selbst wiederzufinden, dann findest du hier mehr über Soft Dissolving – deinen Weg zurück zu dir.
12 Wochen. 12 innere Räume. Eine persönliche Reise.
Und vielleicht ist es Zeit, dass auch du wieder bei dir ankommst. 🤍
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