Kennst du deine Monatsenergien 2026 bereits ?

Warum du ihn nicht loslassen kannst

Und warum das nichts mit mangelnder Stärke zu tun hat

Marie Christine Prosch

8/3/20268 min read

A close up of two people holding hands
A close up of two people holding hands

Vielleicht hast du schon alles versucht. Du hast dir vorgenommen, endlich nach vorne zu schauen. Du hast Gespräche geführt, Bücher gelesen, Podcasts gehört und dir immer wieder gesagt: „Jetzt reicht es.“ Und trotzdem kreisen deine Gedanken noch immer um denselben Menschen. Wenn dir das bekannt vorkommt, möchte ich dir gleich zu Beginn etwas sagen: Mit dir stimmt nichts nicht.

Loslassen ist keine Entscheidung, die wir einfach treffen

Einer der Sätze, den Frauen nach einer Trennung am häufigsten hören, lautet:

"Du musst einfach loslassen." "Vergiss Ihn doch einfach."

So gut dieser Rat gemeint ist – für viele fühlt er sich eher wie ein weiterer Vorwurf an. Denn wenn Loslassen wirklich so einfach wäre, würdest du es wahrscheinlich längst getan haben. Du würdest morgens aufwachen, an etwas anderes denken und dein Leben unbeschwert weiterleben. Doch stattdessen ertappst du dich vielleicht dabei, wie du noch immer auf dein Handy schaust. - Du fragst dich, ob er an dich denkt. - Du analysierst Gespräche. - Du stellst dir vor, wie es hätte sein können.

Und jedes Mal fragst du dich ein Stück mehr:

„Warum schaffe ich das nicht?“

Die Antwort darauf hat häufig viel weniger mit fehlender Willenskraft zu tun, als wir glauben. Denn Loslassen beginnt nicht dort, wo dein Verstand sagt:"Es ist vorbei." Loslassen beginnt dort, wo dein Inneres langsam wieder Sicherheit erlebt. Und Vielleicht hältst du ja auch gar nicht an IHM fest. Das mag zunächst ungewohnt klingen. Denn natürlich vermisst du diesen Menschen. Doch oft halten wir nicht ausschließlich an einer Person fest. Wir halten an dem fest, was sie für uns bedeutet hat. Vielleicht war sie Hoffnung. Vielleicht das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Vielleicht die Sehnsucht nach einer Liebe, die wir uns schon unser ganzes Leben gewünscht haben. Oder Vielleicht glaubtest du:

"Wenn diese Beziehung funktioniert, dann bin ich endlich genug."

Wenn eine Beziehung endet, verlieren wir deshalb häufig nicht nur einen Menschen. Wir verlieren Vorstellungen, Zukunftspläne, Sicherheit, Gewohnheiten und manchmal auch ein Stück von dem Bild, das wir von uns selbst hatten. Kein Wunder also, dass Loslassen oftmals so viel Zeit braucht.

Warum dein Körper noch nicht loslassen kann

Wir sprechen oft davon, dass wir "mit dem Kopf" nicht loslassen können. Doch tatsächlich erleben viele Frauen etwas ganz anderes. Sie verstehen die Trennung. Sie wissen, dass die Beziehung nicht gut für sie war. Doch trotzdem fühlt sich ihr Körper an, als würde er ständig in Alarmbereitschaft sein.

Vielleicht kennst du das:

  • Du erschrickst bei jeder Nachricht auf deinem Handy.

  • Dein Herz schlägt schneller, wenn sein Name auftaucht.

  • Bestimmte Orte oder Lieder lösen sofort starke Gefühle in dir aus.

  • Du fühlst dich innerlich unruhig, obwohl äußerlich alles ruhig ist.

Diese Reaktionen sind kein Zeichen dafür, dass du versagt hast.

Sie zeigen vielmehr, wie eng Gefühle, Erinnerungen und körperliche Reaktionen miteinander verbunden sein können. Unser Körper speichert Erfahrungen nicht nur als Gedanken. Er verbindet sie häufig auch mit Emotionen, Gerüchen, Orten oder Situationen. Deshalb können bestimmte Auslöser selbst lange nach einer Trennung intensive Gefühle hervorrufen. Das bedeutet nicht, dass du nie darüber hinwegkommen wirst. Es bedeutet nur, dass Heilung oft mehr umfasst als eine bewusste Entscheidung.

Warum wir immer wieder dieselben Beziehungsmuster erleben

Vielleicht hast du dir diese Frage schon einmal gestellt: "Warum gerate ich immer wieder an ähnliche Männer?"

Viele Frauen geben sich daraufhin selbst die Schuld. Sie glauben, sie seien zu naiv, zu gutgläubig oder nicht selbstbewusst genug. Doch häufig steckt etwas anderes dahinter. Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens unbewusste Strategien, um mit Nähe, Konflikten und Unsicherheit umzugehen. Diese Strategien entstehen oft sehr früh und begleiten uns viele Jahre. Deshalb fühlen sich bestimmte Dynamiken manchmal erstaunlich vertraut an – selbst wenn sie uns nicht guttun. Das bedeutet nun aber nicht, dass wir uns diesen Schmerz unbedingt wünschen. Es bedeutet lediglich, dass Vertrautheit oft stärker wirkt als das Neue und vor allem, das was gegebenenfalls viel besser für uns wäre.

Gerade deshalb fällt es manchmal schwer, sich auf gesunde Beziehungen einzulassen, denn sie fühlen sich zunächst ungewohnt an. Unser Inneres braucht Zeit, um zu lernen, dass Ruhe nicht gleichbedeutend mit Langeweile ist und Sicherheit nicht bedeutet, dass etwas fehlt.

Das ist auch der Grund warum positives Denken allein oft nicht ausreicht. Denn vielleicht hast du bereits erfolglos versucht, dich abzulenken oder du hast dir positive Affirmationen aufgeschrieben oder dir gesagt:

"Ich bin stark."

"Ich brauche ihn nicht."

"Ich lasse jetzt los."

Und trotzdem kamen die Gefühle immer wieder zurück. Das ist kein Zeichen dafür, dass Affirmationen grundsätzlich nicht hilfreich sein können. Auch positive Gedanken können uns wunderbar unterstützen. Sie können neue Perspektiven eröffnen. Doch wenn unser Inneres sich noch unsicher fühlt, reichen Worte allein häufig nicht aus. Denn stell dir mal vor, ein kleines Kind hat Angst - würdest du ihm helfen, indem du nur sagst:

"Hab keine Angst." Wahrscheinlich nicht. Du würdest dich zu ihm setzen, seine Hand nehmen und ihm zeigen, dass es sicher ist. Genau diese liebevolle Haltung brauchen wir oft auch uns selbst gegenüber. Eben nicht noch mehr Druck, nicht noch mehr Selbstoptimierung.Sondern Mitgefühl, Verständnis und die Bereitschaft, uns selbst dort abzuholen, wo wir gerade stehen.

Denn die eigentliche Frage lautet nicht: „Warum kann ich nicht loslassen?“..

Vielleicht lohnt es sich, die Frage zu verändern. Anstatt immer wieder zu fragen:

"Warum schaffe ich es nicht, loszulassen?"

könntest du dich fragen:

"Was versucht mein Herz gerade zu beschützen?"

Allein diese kleine Veränderung kann etwas in dir verschieben. Denn plötzlich kämpfst du nicht mehr gegen dich selbst weil du beginnst, dich besser zu verstehen. Genau dort beginnt häufig Veränderung. Nicht in dem Moment, in dem wir uns endlich genug anstrengen. Sondern in dem Moment, in dem wir erkennen, dass wir die ganze Zeit gegen einen Teil von uns gekämpft haben, der eigentlich nur versucht hat, uns zu schützen.

Wie kannst du also nun zurück zu dir & einen sanften Weg aus emotionalem Festhalten finden?

Dein Festhalten ist kein persönliches Versagen ist, sondern ein Ausdruck von etwas Tieferem: deinem Wunsch nach Sicherheit, Verbindung und innerem Frieden.

Vielleicht fragst du dich jetzt:

„Was kann ich tun, damit sich wirklich etwas verändert?“

Die Antwort beginnt nicht damit, dass du deine Gefühle schneller loswerden musst. Nein, sie beginnt damit, dass du wieder eine liebevolle Verbindung zu dir selbst aufbaust. Dafür habe ich dir 4 Schritte erstellt, dir dir genau dabei helfen können.

Schritt 1: Höre auf, gegen deine Gefühle zu kämpfen

Viele Frauen verbringen nach einer Trennung unglaublich viel Energie damit, bestimmte Gefühle nicht mehr haben zu wollen. Sie möchten nicht mehr traurig sein, nicht mehr vermissen, nicht mehr hoffen um nicht mehr enttäuscht zu werden. Doch unsere Gefühle verschwinden selten dadurch, dass wir sie bekämpfen. Denn oft brauchen sie etwas anderes: Raum. Verständnis. Und die Erlaubnis, da sein zu dürfen.

Vielleicht kennst du diesen inneren Konflikt: Ein Teil von dir sagt:

"Ich muss endlich darüber hinweg sein."

Während ein anderer Teil noch traurig ist.

"Warum bin ich immer noch nicht weiter?"

Doch Heilung verläuft nicht geradlinig. Es gibt Tage, an denen du dich stark fühlst. Und dann gibt es wieder Tage, an denen dich eine Erinnerung plötzlich wieder einholt. Das bedeutet nicht, dass du zurückfällst. Es bedeutet vielmehr, dass dein Inneres verarbeitet. Gerade sensible Frauen oder Frauen, die sehr lange viel getragen haben, neigen oft dazu, ihre eigenen Gefühle zu bewerten und zu hinterfragen.

Wenn du dich darin wiedererkennst, kann dich auch mein Beitrag zum Thema Warum du nicht zu sensibel bist – und warum deine Feinfühligkeit eine Stärke sein kann interessieren.

Schritt 2: Erkenne die alten Muster hinter deinen Beziehungen

Eine Trennung ist oft nicht nur das Ende einer Beziehung. Sie ist auch eine Einladung, tiefer hinzuschauen.Denn manchmal schmerzt nicht nur der Verlust dieses Menschen. Manchmal berührt die Trennung ältere Wunden. Die Angst, nicht genug zu sein. Die Angst, verlassen zu werden. Die Angst, Liebe verdienen zu müssen.

Viele dieser Muster entstehen sehr früh in unserem Leben. Wenn wichtige Bedürfnisse nach Sicherheit, Aufmerksamkeit oder emotionaler Verfügbarkeit nicht ausreichend erfüllt wurden, können daraus innere Überzeugungen entstehen wie:

"Ich muss mich anpassen, damit ich geliebt werde."

"Ich darf nicht zu viel brauchen."

"Ich muss es allen recht machen."

Diese Überzeugungen laufen oft unbewusst ab und beeinflussen später unsere Beziehungen.

Ein besonders wichtiger Bereich ist dabei die sogenannte Mutterwunde – was sie bedeutet und wie sie sich heute zeigen kann.

Dabei geht es nicht darum, deiner Mutter die Schuld zu geben. Es geht darum zu verstehen, welche emotionalen Erfahrungen dich geprägt haben und welche alten Schutzstrategien du vielleicht heute noch mit dir trägst. Denn Verständnis ist der erste Schritt, um etwas verändern zu können.

Schritt 3: Lerne, deinem Nervensystem wieder Sicherheit zu schenken

Vielleicht hast du schon oft gehört:

"Du musst einfach mehr loslassen."

Doch dein Körper kann nicht loslassen, wenn er sich innerlich noch unsicher fühlt. Dein Nervensystem ist ständig daran beteiligt, wie du Beziehungen erlebst.

Es beeinflusst:

  • wie schnell du dich bedroht fühlst,

  • wie stark du auf Ablehnung reagierst,

  • wie schwer es dir fällt, Grenzen zu setzen,

  • und wie sicher du dich in Verbindung mit anderen Menschen fühlst.

Wenn dein System lange in Anspannung war, kann Ruhe zunächst sogar ungewohnt wirken.

Manchmal suchen wir dann unbewusst Situationen, die uns vertraut vorkommen – selbst wenn sie schmerzhaft sind. Die gute Nachricht: Sicherheit kann wieder gelernt werden. Nicht durch Druck. Sondern durch viele kleine Erfahrungen, in denen dein Körper spürt:

"Ich bin hier. Ich bin sicher. Ich darf entspannen."

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, lies auch meinen Artikel Wie dein Nervensystem deine Beziehungen beeinflusst.

Schritt 4: Beginne, dich selbst wieder zum Mittelpunkt deines Lebens zu machen

Nach einer Trennung drehen sich viele Gedanken weiterhin um den anderen Menschen. Was macht er? Wie geht es ihm? Denkt er noch an mich? Wird er zurückkommen?

Das ist menschlich. Doch irgendwann kommt der Moment, in dem eine andere Frage wichtiger wird:

"Wie geht es eigentlich mir?"

Nicht: Was brauche ich, damit jemand bleibt? Sondern: Was brauche ich, damit ich mich selbst wieder spüre?

Vielleicht bedeutet das wieder Dinge zu tun, die dich früher glücklich gemacht haben, deinen Körper wieder wahrzunehmen, gesunde Grenzen zu setzen, deine eigenen Wünsche wieder ernst zu nehmen oder einfach zu lernen, Zeit mit dir selbst nicht mehr als Leere zu empfinden. Denn die tiefste Verbindung, die du jemals aufbauen kannst, ist die zu dir selbst.

Eine kleine Übung für deinen Alltag

Wenn du merkst, dass deine Gedanken wieder kreisen, halte kurz inne. Lege eine Hand auf dein Herz und frage dich:

"Was brauche ich gerade wirklich?"

Nicht: "Wie bekomme ich ihn zurück?" Nicht: "Wie höre ich endlich auf so zu fühlen?"

Sondern: "Was würde mir jetzt gut tun?"

Vielleicht ist die Antwort Ruhe. Vielleicht Bewegung. Vielleicht ein Gespräch. Vielleicht Tränen. Vielleicht einfach ein Moment, in dem du dich selbst nicht mehr antreiben musst. Diese kleinen Momente der Selbstzuwendung sind es, die langfristig etwas verändern.

Soft Dissolving – dein sanfter Weg zurück zu dir

Vielleicht spürst du beim Lesen: "Ich verstehe jetzt mehr. Aber ich wünsche mir Begleitung dabei, wirklich etwas zu verändern." Genau aus diesem Wunsch heraus ist Soft Dissolving entstanden.

Eine sanfte, ganzheitliche Begleitung für Frauen, die nicht nur verstehen möchten, warum sie festhalten – sondern lernen möchten, sich Schritt für Schritt daraus zu lösen.

Soft Dissolving verbindet emotionale Arbeit, Körperwahrnehmung und die Rückverbindung zu dir selbst.

Es geht nicht darum, deine Vergangenheit auszulöschen. Es geht darum, dass sie nicht länger dein Heute bestimmen muss.

Du darfst lernen: - alte Muster zu erkennen und zu lösen - dein Nervensystem besser zu verstehen - emotionale Bindungen liebevoll zu lösen - deine eigene innere Sicherheit wieder aufzubauen. - dich selbst wieder als deinen sicheren Ort zu erleben.

Wenn du mehr über die Inhalte und die Begleitung erfahren möchtest, findest du hier alle Informationen:

Soft Dissolving – zurück zu dir finden

Dein nächster kleiner Schritt

Wenn du gerade noch am Anfang deiner Reise stehst, möchte ich dir etwas schenken:

Mein kostenloses Mini-Workbook:

„Warum du nicht loslassen kannst – und warum das nichts mit mangelnder Stärke zu tun hat.“

Darin erfährst du noch einmal ausführlicher:

  • warum dein Nervensystem festhalten kann,

  • warum positives Denken allein oft nicht reicht,

  • und wie du beginnen kannst, wieder mehr Verbindung zu dir selbst aufzubauen.

Kostenloses Workbook herunterladen

Vielleicht ist Loslassen nicht der Moment, in dem du aufhörst, etwas zu fühlen.

Vielleicht ist Loslassen der Moment, in dem du dich selbst wieder so wichtig nimmst, dass du nicht länger gegen dein eigenes Herz kämpfen musst.

Du musst nicht jemand anderes werden. Du musst nicht härter werden. Du darfst einfach wieder zurück zu dir finden. Schritt für Schritt. In deinem Tempo.

Von Herzen,

Marie Christine

Kontakt

Schreib mir für Fragen oder Terminvereinbarungen.

Email

Telefon

Marie@heilsame-weiblichkeit.de

+49 176 55667821

© 2025. All rights reserved.